Ayelen Coccoz
and no more shall we part
24.05.2013 – 28.06.2013

Ayelen Coccoz gestaltet dreidimensionale Bilder, wobei sie eine fotografische Logik anwendet. In ihrer Arbeit werden Plastik, Fotografie und Zeichnung miteinander verknüpft. Auf diese Weise entstehen Objektbilder, die in einem mehrdeutigen Raum zwischen Zwei- und Dreidimensionalität, Dokument und Fiktion, Mechanischem und Manuellem angesiedelt sind. 

Die Arbeiten der Ausstellung gehören zu einer Serie, die kleine Szenen des Lebens auf dem Lande, hinter denen sich ein Gewebe aus dunklen und geheimnisvollen Geschichten verbirgt, nachgestaltet. Dabei geht die Künstlerin von dokumentarischen und privaten Fotografien aus, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Argentinien und Deutschland entstanden sind. In ihrer künstlerischen Arbeit konzentriert sich Coccoz auf die dramatisch-fiktionalen Momente in den Darstellungen und konstruiert mit den Szenen eine kleine Bühne, auf der die Protagonisten Darsteller und Bühnenbild zugleich sind.&nb


Ayelen Coccoz · »Bauernfamilie« · 30 x 36 x 0,5 cm · Polymerton, Pigmente, Graphit · 2012/13

Ayelen Coccoz · »And a tincture of malice remains« · 21 x 15 x 3 cm · Polymerton, Pigmente, Graphit, Polyesterharz · 2012

Ayelen Coccoz · »Weg« · 13 x 18 cm · Graphit, Papier · 2012

Ayelen Coccoz · »Cut the rope« · 42 x 30 x 12 cm · Polymerton, Graphit, Seil, Holz, Glasscheibe · 2013
Eckehard Fuchs
ordine ordinario
24.05.2013 – 28.06.2013

 Die Bildthemen von Eckehard Fuchs schweben zwischen Erinnerung, Phantasie und den dem Unterbewusstsein überlassenen Eindrücken, ergründen zwischenmenschliche Interaktionen, gestörte Kommunikation und verzerrte Verhaltensweisen. 

Während er in seiner bisherigen Arbeit die menschliche Figur, verknüpft mit erzählerischen Anleihen und formalen Bezügen quer durch die Kunstgeschichte, zu seinem zentralen Motiv gemacht hat, beinhalten seine neuen Arbeiten eine Navigation durch die Psyche des Menschen, bei der die Bildfindungen die Gegenständlichkeit verlassen und zwischen erkennbarer Form und Abstraktion, zwischen subtiler und greller Farbigkeit oszillieren. Dies und der Titel der Ausstellung »ordine ordinario«, eine alltägliche Ordnung, stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der derzeitigen Lebenssituation des Künstlers, der sein gewohntes Arbeitsumfeld verlassen hat und im Turnus von ein bis drei Monaten in verschiedenen europäischen Städten arbeitet.


Eckehard Fuchs · »Ausgang« · 125 x 125 cm · Öl, Leinwand · 2012

Eckehard Fuchs · »Hydra« · 160 x 140 cm · Öl, Leinwand · 2012

Eckehard Fuchs · »Eremit« · 160 x 140 cm · Öl, Leinwand · 2013

Eckehard Fuchs · »Gladiator« · 21 x 15 cm · mixed media, Papier · 2012

Eckehard Fuchs · »Bock und Gärtner« · 21 x 15 cm · mixed media, Holz · 2013